Staudenvisionen in Gartenschauen- Zukunftsvisionen für Städte
Gartenschauen sind weit mehr als temporäre Ausstellungen. Sie sind Reallabore für die Stadtentwicklung und zeigen, wie Grünflächen künftig gestaltet werden können. Darauf hat ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf bei der Jubiläumsfeier des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau (ZVG) am 11. Juni in Dortmund hingewiesen.
„Die Frage, wie wir morgen leben wollen, wird auch davon abhängen, wie wir künftig mit Grün umgehen“, betonte Kähler-Theuerkauf und erinnerte an die BUGA 2023 in Mannheim, wo Pflanzkonzepte für große Hitze und Trockenheit präsentiert wurden. Hier zeigten Staudengärtner, die Experten für Staudenkenntnisse und Verwendung, erstmals auch eigene Gestaltungen.
Auch auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 in Dortmund werden die Ideen der Staudengärtner sichtbar. Insgesamt 15 Betriebe präsentieren dort individuelle Pflanzkonzepte, die bereits heute ihre Wirkung entfalten und einen Ausblick auf die künftige Gestaltung urbaner Grünräume geben.
„Staudenpflanzungen leisten mehr als Gestaltung, sie schaffen Lebensräume, fördern Artenvielfalt und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Sie verbessern das Mikroklima, reduzieren den Pflegeaufwand und schaffen Identität“, so Kähler-Theuerkauf. Die IGA 2027 wird Millionen von Besuchern zeigen, wie Zukunft aussehen kann.
Die Gäste der Jubiläumsfeier erhielten eine erste fachliche Führung vom Team der IGA 2027.