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BdS-Arbeitskreise liefern Grundlagen zur nachhaltigen Stadtbegrünung

BdS-Arbeitskreise liefern Grundlagen zur nachhaltigen Stadtbegrünung

Vorträge zur Staudensichtung und Pflanzenverwendung bei BdS-Wintertagung

Staudensichtungen und Pflanzversuche schaffen Grundlagen für erfolgreiche und nachhaltige Bepflanzungen und bekommen durch den Klimawandel eine zusätzliche Bedeutung. Das wurde erneut bei den Online-Vorträgen für die Mitglieder des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) am 8. Februar 2022 deutlich. Die Forschungsergebnisse tragen zu einer fachgerechten und nachhaltigen Begrünung von Städten und Gemeinden entscheidend bei, betonte BdS-Vorsitzender Michael Moll.

Auf Veränderungen bei Standortempfehlungen machte Prof. Dr. Bernd Hertle von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf bei seinem Vortrag aufmerksam. Denn durch die zunehmende Trockenheit und Hitze ist Phlox seiner Erfahrung nach nicht mehr für sonnige Standorte empfehlenswert, sondern vornehmlich für halbschattige wie Waldrandstandorte. Hitzestress führt bei Phlox zu erhöhten Ausfällen. Die Bewertung des Sortiments von Phlox paniculata-Sorten würde heute auch anders ausfallen, so der Vorsitzende des BdS-Arbeitskreises Staudensichtung. Er erläuterte die Ergebnisse des Sichtungssortiments vermeintlicher Phlox amplifolia-Sorten. Von 19 getesteten Sorten erhielt eine die höchste Bewertung „ausgezeichnet“, sechs die zweitbeste Platzierung „sehr gut“. Die Ergebnisse sind unter www.staudensichtung.de nachzulesen.

Komplexere Versuche zur Bepflanzung von Regenwasser-Versickerungsanlagen kündigte der Leiter des Arbeitskreises Pflanzenverwendung, Prof. Cassian Schmidt, an. Wechseltrockenheit tolerierende Stauden als Bepflanzung von Mulden-Rigolen-Systemen haben sich beispielsweise bestens bewährt, da sie die Biodiversität stark erhöhen, Insekten als Nahrungspflanzen dienen, durch die Bewurzelung auch die Drainierung begünstigen und zusätzlich durch Transpiration das Umfeld kühlen. Der Leiter des Sichtungsgartens Hermannshof in Weinheim präsentierte zudem neue Konzepte aus kombinierten Pflanzungen mit Stauden und Gehölzen, bei denen die gut austriebsfähigen Gehölze mit farbigem Laubwerk in unterschiedlichen Schnitthöhen regelmäßig verjüngt werden.

Mulden-Rigolen-Systeme sind nicht nur funktional, sondern auch eine Bereicherung für die Biodiversität und eine Augenweide.
Mulden-Rigolen-Systeme sind nicht nur funktional, sondern auch eine Bereicherung für die Biodiversität und eine Augenweide. (Foto: Cassian Schmidt)
`Christine´ wurde als einzige Sorte mit drei Sternen ausgezeichnet. Sie überzeugte im Habitus ebenso wie bei den Kategorien der Gesundheit. (Foto: Bernd Hertle)

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